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Was muss ein Hotelzimmer mitbringen, damit ich darin glücklich bin?

Wunschliste für Hotelzimmer

Letz­te Woche war ich mal wie­der geschäft­lich unter­wegs und habe in einem Hotel­zim­mer geschla­fen. Abends schnell ein­che­cken, etwas essen gehen, schla­fen und am nächs­ten Tag zum Ter­min, so sehen Geschäfts­rei­sen bei mir oft aus. Ich fin­de das anstren­gend. Umso wich­ti­ger ist für mich, dass die Aus­stat­tung des Hotel­zim­mers passt. Was alles brau­che ich, damit ich mich dar­in wohl­füh­le?

Inspi­riert zu die­sem Text hat mich mein Auf­ent­halt im Har­zer Kul­tur- & Kon­gress­ho­tel in Wer­ni­ge­ro­de.

Ausreichend Platz im Hotelzimmer

Ich brau­che kein beson­ders gro­ßes Zim­mer, lege aber Wert dar­auf, dass ich mei­nen Kof­fer an irgend­ei­ner Stel­le ver­nünf­tig auf­stel­len und auf­klap­pen kann. Das ist nicht immer gege­ben, wenn sich das Zim­mer als bes­se­rer Schuh­kar­ton her­aus­stellt. Dann kann es auch schnell pas­sie­ren, dass kein ech­ter Schrank vor­han­den ist, son­dern nur Haken, an denen ich mei­ne Sachen auf­hän­gen kann. Das ist grund­sätz­lich kein Pro­blem, solan­ge auch hier kei­ne Enge herrscht. Denn nach der Rei­se möch­te ich den Rock oder das Kleid, den oder das ich am nächs­ten Tag tra­gen möch­te, gern auf­hän­gen, damit sich Knit­ter­fal­ten noch etwas aus­hän­gen kön­nen. Immer sel­te­ner fin­de ich in den Schrän­ken aller­dings Klei­der­bü­gel, die man im Gan­zen ent­neh­men kann. Meist sind mitt­ler­wei­le Bügel mit Hotel­auf­hän­gung vor­han­den, bei denen der Ring an der Stan­ge ver­bleibt. Ver­mut­lich wur­den ein­fach zu vie­le Klei­der­bü­gel geklaut. Lei­der las­sen sich die Bügel mit Hotel­auf­hän­gung nicht mal schnell über die Dusch­stan­ge im Bade­zim­mer hän­gen. Der alte Trick, knitt­ri­ge Klei­dung ein­fach nach der Dusche ins Bad zu hän­gen, damit sie sich in der feuch­ten Umge­bung aus­hängt, funk­tio­niert damit nicht mehr.

In Wer­ni­ge­ro­de ist das alles gege­ben, mein Zim­mer ist groß, ich habe eine Abla­ge für mei­nen Kof­fer und einen Schrank. Einen nor­ma­len Klei­der­bü­gel fin­de ich nicht, aber zum Glück ist mein Kleid aus nahe­zu knit­ter­frei­em Stoff.

Ausreichende Anzahl Steckdosen

Für mich ein abso­lu­tes Muss. In der Regel rei­se ich mit dem Zug an und arbei­te wäh­rend­essen. Der Akku mei­nes Lap­tops ist also leer und muss ans Netz, wenn ich im Hotel ankom­me. Auch mein Smart­pho­ne will viel­leicht auf­ge­la­den wer­den und meist habe ich noch mei­ne Kame­ra dabei, die ein ech­ter Strom­fres­ser ist. Lei­der sind Steck­do­sen in Hotel­zim­mern nach wie vor eher Man­gel­wa­re, meist krie­che ich neben den Bet­ten umher, um noch eine freie Dose zu fin­den. Und ist mir das gelun­gen, liegt mein Smart­pho­ne in der einen Ecke des Zim­mers, mei­ne Kame­ra in der zwei­ten, wäh­rend ich am Schreib­tisch oder auf dem Bett sit­ze und am Lap­top arbei­te. Nicht ide­al.

Im HKK Hotel Wer­ni­ge­ro­de habe ich ein Refe­ren­ten­zim­mer, also einen eige­nen Schreib­tisch und zusätz­li­che Steck­do­sen zur Ver­fü­gung. Aller­dings auf der Gale­rie, also eine Eta­ge höher. Zwei Steck­do­sen mehr in der unte­ren Eta­ge wären mir lie­ber gewe­sen.

Ein Wasserkocher

Den schät­ze ich sehr, vor allem in den Win­ter­mo­na­ten. Dann habe ich immer ein paar Tee­beu­tel dabei, um mir abends noch eine Tas­se Tee machen zu kön­nen (die Tees in den Hotels mag ich in der Regel nicht). Außer­dem bin ich eine aus­ge­spro­che­ne Frost­beu­le. Wenn es sehr kalt ist, neh­me ich eine Wärm­fla­sche mit. Mit kal­ten Füßen schläft es sich schlecht. Wenn ich dann einen Was­ser­ko­cher im Hotel­zim­mer fin­de, macht mich das rich­tig glück­lich.

Im HKK Hotel Wer­ni­ge­ro­de steht ein Was­ser­ko­cher für mich bereit – mit einem klei­nen Wer­muts­trop­fen: Das Kabel ist sehr kurz und reicht auf kei­nen Fall bis zur Steck­do­se kurz über dem Boden. Also tra­ge ich den Was­ser­ko­cher zum Bett und schlie­ße ihn dort an. Umständ­lich, aber natür­lich mach­bar.

Ein Schminkspiegel im Bad

Sich vor dem Spie­gel über dem Wasch­be­cken bei schlech­tem Licht schmin­ken zu müs­sen, macht kei­nen Spaß. Ich bin daher immer sehr froh, wenn ein guter Schmink­spie­gel vor­han­den ist. Gut bedeu­tet: Er ist groß genug, um dar­in wirk­lich etwas erken­nen zu kön­nen, bie­tet eine ver­nünf­ti­ge Ver­grö­ße­rung und lässt sich im Win­kel und in der Höhe ein­stel­len. Ich bin eher klein, ein Schmink­spie­gel, der zu hoch hängt und sich nicht ver­stel­len lässt, bringt mir gar nichts. Im Ide­al­fall ist der Spie­gel noch beleuch­tet und gleicht das oft grau­si­ge Licht in den Bade­zim­mern aus.

Im HKK Hotel Wer­ni­ge­ro­de wer­den hier­zu alle mei­ne Wün­sche erfüllt: groß, gute Ver­grö­ße­rung, beleuch­tet und ver­stell­bar – super!

Ein guter Fön

Pus­ter, die gera­de ein­mal ein lau­es Lüft­chen von sich geben, Mini-Rei­se­fö­ne, die nur heiß und extra-heiß kön­nen, Wand­haar­trock­ner, die mit einem dicken, unfle­xi­blen, umständ­li­chen Schlauch daher­kom­men – davon kann wohl jeder Rei­sen­de ein Lied sin­gen. Dabei ist ein guter Fön für mich unver­zicht­bar, schließ­lich will ich nicht als unfri­sier­ter Mop vor mei­nem Kun­den erschei­nen. Ein guter Fön bringt eini­ges an Kraft mit (sonst brau­che ich Stun­den, um mei­ne Haa­re tro­cken zu bekom­men), sei­ne Hit­ze lässt sich ein­stel­len, er ist beweg­lich und leicht zu hand­ha­ben.

Der Fön im HKK Hotel Wer­ni­ge­ro­de ist ein wenig schwach auf der Brust, aber ansons­ten in Ord­nung.

Kostenloses WLAN

Ich fin­de ja, dass kos­ten­lo­ses WLAN mitt­ler­wei­le in allen Busi­ness­ho­tels Stan­dard sein soll­te, erle­be aber immer wie­der Über­ra­schun­gen. Jeder Geschäfts­rei­sen­de ist heut­zu­ta­ge dar­auf ange­wie­sen, schnell ein­mal sei­ne E-Mails abru­fen zu kön­nen oder Daten im Inter­net zu recher­chie­ren. Eine sta­bi­le, schnel­le Lei­tung soll­te selbst­ver­ständ­lich sein, ohne dass dafür wei­te­re Kos­ten anfal­len.

Im HKK Hotel Wer­ni­ge­ro­de ist das gege­ben!

Bett: Bei Matratze und Kopfkissen alles okay?

Bar­ba­ra von den Brief­pro­fis und Sabi­ne von Orga­ni­sa­ti­on mit Sabi­ne brin­gen das The­ma Bett ins Spiel. Also ein ver­nünf­ti­ges Kopf­kis­sen und eine gute Matrat­ze, die nicht zu hart und nicht zu weich ist. Stimmt! Bei­des wich­tig.

Gutes Licht

Chris­tia­ne Kau­er ist wie ich Lek­to­rin und liest daher – wie ich – gern und viel. Völ­lig zu Recht weist sie dar­auf hin, dass gutes Licht wich­tig ist. Im gesam­ten Raum, vor allem am Schreib­tisch, wenn im Zim­mer gear­bei­tet wird. Ich selbst brau­che auch am Bett eine gute Lam­pe, weil ich abends immer noch ein paar Sei­ten lese, bevor ich ein­schla­fe.

Wel­che Aus­stat­tung brau­chen Sie, um sich wäh­rend einer Geschäfts­rei­se im Hotel­zim­mer rich­tig wohl zu füh­len?

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