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10 Tipps, wie Sie heiße Tage im Büro überstehen

10 Tiipps, wie Sie heiße Tage im Büro überstehen

30 bis 35 °C im Süd­wes­ten, bis zu 30 °C selbst an den Küs­ten, kein Wölk­chen am Him­mel – die Hit­ze­wel­le hat Deutsch­land voll im Griff. Auch in den Büros stei­gen die Tem­pe­ra­tu­ren und die Arbeit fällt immer schwe­rer. Wer jetzt kon­zen­triert dabei blei­ben will, braucht einen küh­len Kopf. Mit den fol­gen­den zehn Tipps blei­ben Sie auch bei Hit­ze ganz cool.

  • Trin­ken, trin­ken, trin­ken: Das ist das Wich­tigs­te, wenn die Tem­pe­ra­tu­ren stei­gen. Denn im Som­mer schwit­zen wir mehr, um unse­ren Kör­per abzu­küh­len. Wenn der leich­te Feuch­tig­keits­film auf unse­rer Haut ver­duns­tet, regu­lie­ren wir dabei ganz auto­ma­tisch unse­re Kör­per­tem­pe­ra­tur. Aber dadurch steigt natür­lich unser Bedarf an Flüs­sig­keit. Des­halb lau­tet die ers­te Regel im Som­mer: viel trin­ken. Am bes­ten Was­ser oder unge­süß­te Kräu­ter­tees.
  1. Locke­re Klei­dung: Grei­fen Sie mor­gens im Klei­der­schrank zu hel­len, luf­ti­gen Blu­sen und wei­ten, leich­ten Hosen oder Röcken. In enger, anlie­gen­der Klei­dung schwit­zen Sie nur noch mehr. Hüten Sie sich aber vor typi­schen Stil­sün­den: Zu kur­ze Röcke, bauch­freie T-Shirts und Fli­p­flops gehö­ren nicht ins Büro. Übri­gens sind Klei­dungs­stü­cke aus Natur­fa­sern wie Baum­wol­le oder Sei­de nicht nur im Som­mer bes­ser geeig­net als Kunst­stoff­fa­sern.
  2. Leich­tes Essen: Zum Glück haben wir bei sol­chen Tem­pe­ra­tu­ren in der Regel ohne­hin kei­nen Appe­tit auf fet­ten Schwei­ne­bra­ten oder üppi­ge Ein­töp­fe. Grei­fen Sie in der Mit­tags­pau­se zu einem leich­ten Salat, machen Sie sich einen Smoot­hie* zurecht oder pro­bie­ren Sie doch ein­mal eine Gaz­pa­cho. Direkt aus dem Kühl­schrank geben Ihnen die­se Gerich­te einen ech­ten Fri­sche­kick zwi­schen­durch.
  3. Erst lüf­ten, dann Schot­ten dicht machen: Nut­zen Sie die küh­len Mor­gen­stun­den aus. Öff­nen Sie alle Fens­ter und las­sen Sie fri­sche Luft in die Räu­me. Sobald die Son­ne raus­kommt und das Ther­mo­me­ter nach oben klet­tert, ist es sinn­voll, alles abzu­dun­keln, also Jalou­si­en oder Mar­ki­sen aus­zu­fah­ren. So heizt sich der Innen­raum weni­ger auf.
  4. Zwi­schen­durch abküh­len: Statt eines Kaf­fees einen Eis­tee trin­ken, die Arme in kal­tes Was­ser tau­chen, mit einem Eis­wür­fel den Nacken abrei­ben, Ther­mal­was­ser* aus dem Kühl­schrank ins Gesicht sprü­hen … Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten, für ein wenig Abküh­lung zu sor­gen.
  5. Wind machen: Sehr beliebt sind bei die­sen Tem­pe­ra­tu­ren Ven­ti­la­to­ren*. Egal ob an der Decke oder auf dem Tisch, sie sor­gen dafür, dass die hei­ße Luft nicht im Raum steht. Aller­dings soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass durch den Ven­ti­la­tor kein Durch­zug ent­steht, der Ihnen dann womög­lich eine dicke Som­mer­er­käl­tung und einen stei­fen Nacken bringt.
  6. Im Schat­ten blei­ben: Auch wenn die Son­ne noch so lockt, blei­ben Sie in der Mit­tags­pau­se bes­ser im Schat­ten. Die Son­ne ist dann beson­ders kräf­tig, das scha­det der Haut. Außer­dem hei­zen Sie Ihren Kör­per auf die­se Wei­se nur noch mehr auf. Bestimmt fin­den Sie ein schat­ti­ges Plätz­chen unter Bäu­men oder einem Son­nen­schirm. Da sind Sie bei die­sen Tem­pe­ra­tu­ren bes­ser auf­ge­ho­ben.
  7. Frü­her kom­men, frü­her gehen: Wenn Sie Ihre Arbeits­zeit selbst bestim­men kön­nen, kom­men Sie mor­gens etwas eher ins Büro. Die meis­ten Men­schen wachen im Som­mer ohne­hin frü­her auf. Wenn Sie dann schon zur Arbeit gehen, nut­zen Sie die Küh­le des Mor­gens aus und kön­nen dafür abends frü­her gehen. Nach der Arbeit genie­ßen Sie dann das schö­ne Wet­ter im Gar­ten oder auf dem Bal­kon unter dem Son­nen­schirm.
  8. Gerä­te aus­schal­ten: Elek­tri­sche Gerä­te geben Wär­me ab, des­halb soll­ten Sie sie wäh­rend der hei­ßen Tage abschal­ten, wenn Sie sie nicht brau­chen. Das gilt für Dru­cker, Scan­ner, Akten­ver­nich­ter etc.
  9. Eis für alle: Den schöns­ten Tipp gibt es zum Schluss! Ein lecke­res Eis kühlt nicht nur ab, son­dern sorgt auch für gute Lau­ne bei allen, die im Büro statt im Bier­gar­ten sit­zen. Geben Sie Ihrem Chef doch ein­mal einen dezen­ten Hin­weis, ein­fa­cher kann er für Moti­va­ti­on an den hei­ßen Tagen nicht sor­gen.

Wie kom­men Sie durch die hei­ßen Tage? Wel­che Tricks haben Sie, um die Hit­ze gut zu über­ste­hen? Ich freue mich auf Kom­men­ta­re.

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  1. Mein Hit­ze-Rezept: Mor­gens gut lüf­ten, dann „alle Schot­ten dicht“ machen, um 15 Uhr aus dem bis dahin brül­lend hei­ßen Dach­bü­ro flie­hen – und abends gegen 19 Uhr eine Run­de im See schwim­men!

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  2. Wir machen es so, dass wir am Abend noch­mal eine hal­be Stun­de Durch­zug machen und danach alle Roll­lä­den her­un­ter­fah­ren. (Wir haben eine gro­ße Glas­flä­che bei uns am Büro)
    Am mor­gen las­sen wir dann die Roll­lä­den unten und kip­pen ein­fach ein paar Fens­ter an, so lässt es sich meis­tens eini­ge Stun­den aus­hal­ten. gegen Nach­mit­tag kann man dann meist die Roll­lä­den wie­der hoch fah­ren und dann geht der gan­ze Spaß von vor­ne los..

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    • Ja, eine gro­ße Fens­ter­front (Rich­tung Süden) habe ich auch. An man­chen Tagen wird es so heiß, dass ich nach­mit­tags ins Home­of­fice umzie­hen muss. Da hilft dann kein Lüf­ten mehr.
      Vie­len Dank für den Tipp
      Gruß Cor­du­la

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