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Visualisierung – worum geht es dabei?

Visualisierung

Wer in letzter Zeit mal auf meinem kleinen Blog unterwegs war, hat sie vielleicht schon gesehen: meine kleinen Zeichnungen, die Visualisierung, die ich meinen Artikeln mittlerweile mitgebe, etwa hier. Visualisierung? Was ist das nun wieder?

Was bedeutet Visualisierung?

Letztlich geht es bei der Visualisierung darum, Informationen durch Bilder, Symbole und andere visuelle Elemente zu erläutern und aufzuwerten. Dem Gehirn werden auf diese Weise mehr Möglichkeiten geboten, das Gelesene (oder auch Gesagte, wenn die Visualisierungen beispielsweise bei Vortragsnotizen etc. zum Einsatz kommen) zu verarbeiten und zu speichern. Und tatsächlich können wir uns so angereicherte Informationen weit besser und schneller verarbeiten, das beweisen Studien.

Wo kommen Visualisierungen zum Einsatz?

Visuelle Hinweise bestimmen unser Leben, ohne dass wir das bewusst bemerken. Gehen Sie einmal durch Ihre Straße, durch ein Einkaufszentrum oder durch das Unternehmen, in dem Sie arbeiten, und achten Sie dabei auf die zahllosen unterschiedlichen Symbole, Schilder, Logos etc., die Ihnen dabei begegnen. Besonders auffällig ist das im Straßenverkehr: Eine rote Ampel bedeutet „Stehen bleiben und warten“, eine grüne „Du kannst gehen.“ Schilder zeigen uns Gefahren an und erteilen eine Parkerlaubnis, durchgezogene Linien auf der Straße verbieten das Abbiegen und die riesigen blauen Tafeln über der Autobahn weisen uns darauf hin, dass wir demnächst die Spur wechseln müssen, um die Abfahrt nicht zu verpassen.

Über die Bilder bzw. Straßenschilder werden uns also Informationen auf eine sehr schnelle und unmittelbare Weise vermittelt. Und das ist auch gut so, denn müssten wir erst mühsam einen Text auf Verkehrsschildern entziffern, käme der Verkehr wohl schnell zum Erliegen.Wie selbstverständlich uns diese Zeichen sind, zeigt sich immer dann, wenn wir in einem anderen Land unterwegs sind, in dem andere Symbole zum Einsatz kommen, deren Bedeutung wir uns dann erst einmal erarbeiten müssen.

Bilder als Weltsprache

Und Bilder können noch mehr. Während die Symbole im Straßenverkehr in großen Teilen nicht selbsterklärend sind, sondern in der Fahrschule erlernt werden müssen, eignen sich unzählige Bilder dazu, Kommunikationsbarrieren komplett zu umgehen. Eine Blume ist eine Blume. Die Zeichnung einer Blume wird daher von allen Menschen auf der Welt verstanden – ein Umstand, den sich viele Weltenbummler zunutze machen und Bild- oder Zeigewörterbücher*  (Werbelink) im Gepäck haben. Statt mühsam nach der Übersetzung eines Worts in die jeweilige Landes zu suchen, deuten sie auf das entsprechende Bild im Buch – und in der Regel versteht das Gegenüber, was gemeint ist. Allerdings gibt es bei der visuellen Kommunikation durchaus Fallen. Was wir für eindeutig halten, kann einem anderen kulturellen Kontext eine komplett andere Aussage haben. Was für uns harmlos ist, kann im Ausland als Beleidigung aufgefasst werden. Es ist also wichtig, sich nicht ausschließlich auf Bilder zu verlassen, sondern über Blickkontakt, Gesten und Mimik persönlichen Kontakt aufzunehmen.

Wie mit Visualisierungen anfangen?

Diese nahezu universelle Sprache kann jeder für sich nutzen, etwa indem er seinen Notizen mit kleinen Zeichnungen aufpeppt. Der Vorteil dabei ist, dass es unserem Gehirn leichter fällt, so aufbereitete Informationen zu verarbeiten und zu erinnern. Allerdings fällt das vielen schwer. „Ich kann doch nicht zeichnen“ – das ist eine sehr häufige Aussage in diesem Zusammenhang. Aber das stimmt nicht. Ein Strichmännchen bekommt jeder hin – und ein Strichmännchen ist völlig ausreichend, wenn es darum geht, Aussagen zu treffen oder zu unterstreichen. Und alles Weitere lässt sich erlernen.

Es geht nicht um Kunst! Das ist das Wichtigste. Es geht darum, eine Aussage visuell zu unterstützen. Tipps, wie Sie dabei vorgehen können, werde ich künftig in loser Folge auf diesem Blog veröffentlichen.

* = Affiliatelink/Anzeige. Affiliatelink bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn aus dem Klick auf diesen Link ein Geschäft, beispielsweise der Kauf eines Produkts, entsteht. Am Preis des Produkts für den Käufer ändert sich dadurch nichts.

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  1. Pingback: Das visuelle Alphabet – Arbeiten im Sekretariat

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