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Visualisierungen: Ausprobieren kostet nix

Visualisierungen ausprobieren

Die Entscheidung, meine Texte mit eigenen visuellen Elementen zu versehen, habe ich aus verschiedenen Gründen getroffen. Der wichtigste: Ich will Visualisierungen ausprobieren, Erfahrungen damit sammeln und diese auch teilen. Visualisierung kann jeder, das will ich beweisen. Denn: Es geht nicht um Kunst!

Visualisierung ausprobieren: Was funktioniert? Was nicht?

Jetzt mal im Ernst: Bei meinen unbeholfenen Zeichnungen sieht jeder, dass es nicht um Kunst geht. Ich war schon immer nur mittelprächtig begabt, wenn es um Malen, Zeichnen, Kunst und Co. geht. Es hat mir Spaß gemacht, aber es war klar, dass ich damit nie mein Geld würde verdienen können (was beim Geschichten erzählen, schreiben und formulieren ganz anders aussah).

Ich hätte auch bis vor Kurzem nicht gedacht, dass ich jemals auf die Idee kommen würde, eigene Zeichnungen zu veröffentlichen. Sind die nicht zu unprofessionell? Na ja, besonders professionell sind die bestimmt nicht. Aber an dieser Stelle geht es mir um etwas anderes als um Professionalität: Ich fange gerade an, mich mit Sketchnotes zu beschäftigen, und ich möchte meine Erfahrungen damit gern teilen. Und Mut machen: Wenn ich das kann, können Sie das auch. Mich beschäftigen dabei Fragen wie:

  • Ist das was für mich? Oder nicht?
  • Was geht in Sachen Sketchnotes? Was geht nicht?
  • Mache ich Fortschritte?
  • Wo kann ich mehr über Sketchnotes und Visualisierungen lernen?
  • Was hilft mir, was nicht?

Das ist auch der Grund, weshalb ich auch Zeichnungen und Scans veröffentliche, die ich selbst eher wenig berauschend finde. Sie sind so, wie sie sind. Und zeigen meinen derzeitigen Entwicklungsstand, die Fehler, die ich mache (und in Zukunft hoffentlich vermeiden kann). Vielleicht blicke ich in einem Jahr darauf zurück: mit einigem Entsetzen oder auch mit ein bisschen Stolz. Und ich hoffe natürlich auf ein paar Fortschritte

Im Zweifelsfall reicht auch ein Strichmännchen

Visualisierungen ausprobieren: Im Zweifelsfall reichen Strichmännchen völlig aus

Visualisierungen ausprobieren: Im Zweifelsfall reichen Strichmännchen völlig aus

Es gibt im Netz viele sehr gute Sketchnoter, die wundervolle Zeichnungen veröffentlichen. Die mich beeindrucken – und einschüchtern. Kann ich nie! Werde ich nie können. Würde ich gern, ist aber nicht wirklich realistisch. Ich kann mir vorstellen, dass es vielen anderen Menschen da draußen ebenso geht. Und denen will ich zeigen: Muss auch gar nicht. Beim Sketchnoting geht es nicht darum, ein besonders schönes, vorzeigbares Bild zu produzieren. Es geht darum, in bildhafter Sprache einen Sachverhalt zu vermitteln. Ob dabei die Zeichnung einer Person tatsächlich Ähnlichkeit mit der dargestellten Person hat oder nicht, ist völlig nebensächlich. Im Zweifelsfall reicht es aus, ein Strichmännchen zu malen und den Namen darunter zu schreiben. Schon weiß jeder, wer gemeint ist – und das ist alles, worauf es ankommt.

Ich hoffe, dass ich auf diese Weise Mut und Lust darauf mache, Visualisierungen selbst einmal auszuprobieren. Seit ich mich von der Vorstellung gelöst habe, dass meine Zeichnungen irgendwie ähnlich toll sein müssen wie die von Profi, macht es mir deutlich mehr Spaß, Sketchnotes anzufertigen. Und auch, sie zu veröffentlichen. Sie sind, wie sie sind. Und das ist in diesem Zusammenhang alles, was zählt.

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  1. Pingback: Das visuelle Alphabet – Arbeiten im Sekretariat

  2. Ich habe früher, als ich noch an der Fh unterrichtet habe, immer versucht, die BCG-Matrix mit eigenen Zeichnungen darzustellen. Bei meinen Zeichenkünsten war es echt schwierig, den armen Hund von der Melkkuh zu unterscheiden – dann habe ich der Kuh immer ein Rieseneuter gemalt und dem Hund einen Knochen …

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  3. Bei mir funktioniert vor allem, wenn ich Abläufe skizziere & die einzelnen Schritte kurz beschreibe.
    So kann ich sich wiederholende Aufgaben einfacher & effizienter erledigen & vergesse nichts.

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