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Neue Grenze für Geringwertige Wirtschaftsgüter seit 1. Januar 2018

neue Grenzen für geringwertige Wirtschaftsgüter

Seit dem 1. Januar 2018 gelten für Geringwertige Wirtschaftsgüter neue Grenzen.

Lag die Grenze für die sogenannten GWG bisher bei 410 Euro, wurde sie mit dem Jahresstart auf 800 Euro angehoben.

Die Bruttobeträge lauten

  • bei 19 Prozent MwSt: 800 Euro + 152 Euro = 952 Euro
  • bei 7 Prozent MwSt = 800 Euro + 56 Euro = 856 Euro

Was sind Geringwertige Wirtschaftsgüter?

Geringwertige Wirtschaftsgüter sind selbstständig nutzbares, bewegliches und abnutzbares Anlagevermögen. Anschaffungskosten solcher Güter bis zu einer Summe von 800 Euro netto können sofort steuerlich geltend gemacht werden, müssen also nicht über mehrere Jahre hinweg steuerlich abgeschrieben werden. Zu den Anschaffungskosten zählen auch Transport- und Verpackungskosten.

Andere Regelungen gelten weiter

Alle weiteren Regelungen blieben bestehen, es gibt also nach wie vor die Möglichkeit, einen Sammelposten zu bilden, ebeso bleibt nach wie vor der Höchstbetrag von 1000 Euro für Sammelposten bestehen.

Sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater, welche Auswirkungen die neue Regelung auf Ihr Unternehmen hat und wie Sie sie am besten umsetzen.

 

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