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10 Ideen, wie Sie Wartezeiten sinnvoll überbrücken

10 Ideen, wie Sie Wartezeiten überbrücken

Wartezeiten sind lästig, aber nicht immer zu vermeiden. Sie sind verabredet und der Kollege verspätet sich. Oder Sie haben einen Termin bei Ihrem Chef, aber er telefoniert noch.

Ärgern Sie sich nicht, wenn wieder einmal nichts weitergeht. Besser ist es, auf solche Situationen vorbereitet zu sein und die Zeit sinnvoll zu überbrücken. Fragen Sie sich als erstes, in welchen Situationen es immer wieder zu Wartezeiten kommt und wie lange die ungefähr dauern. Typisch sind unfreiwillige Pausen im Büro etwa am Telefon, wenn Ihr Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung nach Unterlagen und Informationen sucht, vor Besprechungen, wenn Sie früher da sind als andere Teilnehmer, oder aber ein Stau vor Geräten wie dem Kopierer, dem Scanner oder dem Faxgerät. Solche Wartezeiten sind häufig sehr kurz und eignen sich nicht dafür, eine echte Aufgabe anzugehen. Auf dem Weg zur Arbeit warten Sie vielleicht häufiger an den Haltestellen für die öffentlichen Verkehrsmittel oder Sie stehen im allmorgendlichen Stau auf der Zubringerstraße. Das Problem bei diesen Pausen ist, dass Sie sich entweder in einer sehr unruhigen Umgebung befinden oder Sie selbst am Steuer sitzen und natürlich konzentriert bleiben müssen.

Sammeln Sie kleine Aufgaben, die sich in Wartezeiten erledigen lassen

Auch kleine Wartezeiten können Sie sinnvoll nutzen. Gehen Sie einmal gezielt auf die Suche, welche Tätigkeiten sich für solch kurze Momente eignen könnten. Wichtig ist, dass Sie die Arbeit jederzeit schnell unterbrechen können. Wenn Sie in einer Pause ein Telefonat beginnen, kann es passieren, dass Ihr Gespräch noch nicht beendet ist, Sie aber gleichzeitig an anderer Stelle gebraucht werden. Rufen Sie also in einer Wartezeit nur dann jemand anderes an, wenn von vornherein klar ist, dass genügend Zeit zur Verfügung steht.

1. Arbeiten an der To-do-Liste: Nehmen Sie Ihre To-do-Liste mit, wenn Sie sich auf den Weg in eine Besprechung machen. Während allmählich alle Teilnehmer eintrödeln, haben Sie Zeit, die Punkte auf Ihrer Liste zu aktualisieren.

2. Auf dem Laufenden bleiben: Vermutlich liegt auch bei Ihnen im Büro irgendwo ein Stapel mit Zeitschriften, Newslettern und sonstigen Schriftstücken, den sie irgendwann einmal durcharbeiten und durchlesen wollen. Nutzen Sie kurze Wartezeiten, um Interessantes zunächst einmal herauszufiltern und reißen Sie die entsprechenden Seiten aus. Den Rest können Sie entsorgen und so Platz schaffen. Für die Ausrisse aber legen Sie sich eine eigene Klarsichtmappe an, aus der Sie jeweils einen Text mitnehmen, wenn Sie mit einer Wartezeit rechnen.

3. Kurze Nachrichten verschicken: In jedem E-Mail-Postfach landen Tag für Tag Nachrichten, auf die man zwar reagieren muss, die aber unmittelbar keine Aktion erfordern. Dazu gehören etwa Zusagen zu Veranstaltungen. Kurze Wartezeiten lassen sich dazu nutzen, eine Nachricht „Alles klar, bin dabei!“ zu verschicken.

4. Entspannen Sie sich: Kleine Wartezeiten können Sie wunderbar dazu nutzen, mal kurz durchzupusten. Schließen Sie die Augen und atmen Sie tief in den Bauchraum. Vielleicht kennen Sie ja auch kleine Meditationsübungen, die Sie mal einbauen können.  Ihre Augen freuen sich übrigens, wenn Sie den Blick einfach mal aus dem Fenster in die Ferne schweifen lassen.

5. Lernen und dabei Gutes tun: Auf der Website freerice.com können Sie nicht nur englische, französische, spanische, italienische und sogar koreanische Vokabeln lernen, sondern auch lateinische Wörter pauken, die menschliche Anatomie erlernen (auf Englisch) oder Fragen zur Geographie beantworten. Das Besondere dabei: Mit jeder richtigen Antwort werden 10 g Reis an Bedürftige gespendet. Hinter diesem tollen Angebot steht das Welternährungsprogramm. Egal wie kurz die Unterbrechung ist, für ein paar Gramm Reis reicht sie immer!

Nutzen Sie die Zeit, um Wissen anzusammeln

6. E-Books lesen: Längere Wartezeiten und auch anderer Leerlauf, wie er beispielsweise im Stau oder auf Bahnfahrten entsteht, lassen sich prima nutzen, um Wissen anzusammeln und aufzufrischen. Eine tolle Möglichkeit sind E-Books, die Sie sich auf Ihr Smartphone laden können und dann mit einer passenden App jederzeit lesen können. Damit haben Sie kein Gramm mehr in Ihrer Tasche, aber trotzdem den Zugriff auf ganze Bibliotheken.

7. Hörbücher hören: Wenn Sie lieber hören statt lesen, greifen Sie zu einem Hörbuch. Hörbücher gibt es durchaus nicht nur für Romane, auch viele Sachbücher und Ratgeber können Sie sich vorlesen lassen. Bei audible.de werden Ihnen insgesamt 1528 Titel (Stand Juli 2015) allein im Bereich Wirtschaft & Karriere* angeboten, da ist bestimmt für jeden etwas dabei.

8. Vokabeln lernen: Auch längere Wartezeiten sind gut geeignet, um Vokabeln zu lernen. Ich selbst nutze dafür immer gern Karteikarten*. Die entsprechenden Boxen gibt es für alle Sprachen und sämtliche Sprachniveaus. Bevor ich losfahre, nehme ich mir einen kleinen Stapel aus der Box heraus und stecke sie in meine Tasche. So kann ich zwischendurch etwas lernen, muss aber nicht ein ganzes Vokabelheft oder -buch mit mir herumtragen.

9. Kontakt halten: Ist absehbar, dass die Unterbrechung länger dauert, können Sie sie auch zum Netzwerken nutzen. Von wem haben Sie länger nichts mehr gehört? Bei wem wollten Sie sich schon länger mal wieder melden? Jetzt ist die Gelegenheit dazu: Schreiben Sie eine kurze E-Mail oder SMS und bringen Sie sich in Erinnerung.

10. Kreativ werden und vorausschauen: Nehmen Sie in einer Unterbrechung doch einfach mal Stift und Zettel zur Hand  und schreiben Sie auf, was Ihnen gerade durch den Kopf geht. Wir haben viel zu selten Zeit, unsere Ideen tatsächlich festzuhalten. Machen Sie also aus der Pause eine kleine kreative Auszeit.

Sie sehen, Wartezeiten lassen sich auf vielfältige Weise ausnutzen. Mit ein wenig Vorbereitung und Überlegung sind sie kein Ärgernis, sondern bieten vielmehr eine kleine Abwechslung zwischendurch.

Wie überbrücken Sie Pausen und Unterbrechungen? Ich freue mich auf Kommentare.

 

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