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Wie Sie nach DIN 5007 sortieren

Alphabetische Ablage nach DIN 5007

Die DIN 5007 gibt Ihnen bei der alphabetischen Ablage Orientierung. Sie regelt die Feinheiten, bei denen Sie ins Stocken geraten oder das Vorgehen nicht ganz eindeutig ist.
Sie legt fest, wie Sie mit den Umlauten ä, ö und ü sowie mit dem ß am besten umgehen.

Zwei Alternativen für den Umgang mit Umlauten

Geht es um die Umlaute, haben Sie grundsätzlich die Wahl zwischen zwei Alternativen.

  1. Sie können die Umlaute behandeln wie die ihnen zugrunde liegenden Vokale, die Pünktchen also ignorieren. Aus einem „ä“ wird für die Ablage also ein „a“.
  2. Sie können den Umlaut auflösen. Dann sortieren Sie ein „ä“ wie ein „ae“ in Ihre Ablage ein.

Je nachdem, für welche Alternative Sie sich entscheiden, verändert sich die Sortierung Ihrer Unterlagen. Nehmen wir als Beispiel den Nachnamen „Bäcker“.

Ä wird zu A

Variante 1: „Bäcker“ behandeln Sie für die Ablage wie„Backer“:

Bäcker, Michael
Bädke, Emil
Badke, Sandra
Baecker, Klaus
Becker, Luise

Ä wird zu AE

Variante 1: „Bäcker“ behandeln Sie für die Ablage wie„Baecker“:

Badke, Sandra
Baecker, Klaus
Bäcker, Michael
Bädke, Emil
Becker, Luise

Sie sehen, dass die Sortierung je nach gewählter Variante unterschiedlich ist. Alternative 2 hat den Vorteil, dass Sie damit unterschiedliche Schreibweisen eines Namens ausgleichen können. Die „Bäckers“ sind alle an einer Stelle abgelegt, egal ob sie „Bäcker“ oder „Baecker“ geschrieben werden. Das kann die Suche erheblich erleichtern, wenn Sie sich bei der Schreibweise nicht sicher sind. Einzig die „Beckers“ mit „e“ müssen Sie noch woanders ablegen.

Was gilt in der DIN 5007 für das „ß“ und für Sonderzeichen?

Die weiteren Regeln der DIN 5007 sind sehr einfach. Das „ß“ wird aufgelöst in „ss“ und entsprechend abgelegt. Sonderzeichen wie Tilden oder Akzente ignorieren Sie komplett.

 

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