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Mit dem Fahrrad ins Büro

Mit dem Fahrrad ins Büro

Wer mit dem Fahrrad ins Büro fährt, hat schon einmal für den ersten Sport des Tages gesorgt. Und der ist – wie wir alle wissen – in unserem bewegungsarmen Alltag wichtig. Am 3. Juni 2016 findet wie jedes Jahr der Europäische Tag des Fahrrads statt. Das ist eine gute Gelegenheit, einmal zu überlegen, wie der Drahtesel vermehrt genutzt werden kann.

Laut Statistischem Bundesamt waren 2015 in 80,9 Prozent aller deutschen Haushalte Fahrräder vorhanden, meist sogar mehr als eines. Allerdings sagt diese Statistik nichts darüber aus, wie oft sie tatsächlich zum Einsatz kommen.

Im Idealfall benutzen Sie Ihr Fahrrad täglich, um damit zur Arbeit zu kommen, aber das funktioniert nicht immer. Hier kommen ein paar Tipps, wie Sie die Frequenz etwas erhöhen können.

Suchen Sie eine schöne Strecke

Zugegeben: Nicht immer ist das Fahrradfahren ein Vergnügen. Vor allem in der Großstadt auf überfüllten Straßen in Konkurrenz zu den vielen Pendlern kann es anstrengend und sogar gefährlich werden. Oft aber ist für den Arbeitsweg ein Ausweichen auf wenig befahrene Seitenstraßen, durch Park, Grünanlagen oder an Flüssen entlang und auf Straßen mit breiten Radwegen problemlos möglich. Dort radelt es sich entspannter zur Arbeit, die Luft ist besser und Sie kommen ohne die vielen Autos schneller voran. Dafür lohnt sich ein kleiner Umweg.

Übrigens gibt es im Ruhrgebiet mittlerweile die erste „Fahrradautobahn“, zumindest Teile des Radschnellwegs RS1 sind schon für den Verkehr freigegeben. Insgesamt sollen Radfahrer auf 100 Kilometern zwischen Duisburg und Hamm richtig Gas geben können.

Fahren Sie Teilstrecken

Wenn Ihr Weg zur Arbeit zu lang ist, um ihn komplett als Radfahrer hinter sich zu bringen, überlegen Sie doch einmal, ob Sie vielleicht ein Teilstück per Rad fahren. Stellen Sie ein gebrauchtes (selbstverständlich fahrtüchtiges) Fahrrad in einiger Distanz zu Ihrem Arbeitsplatz, etwa zwei U-Bahn-Stationen oder vier Bushaltestellen entfernt ab. Steigen Sie dort ein und aus und nehmen Sie für den Rest das Fahrrad. Oder Sie radeln morgens zu einer weiter entfernt gelegenen Station, statt die nächstgelegene zu nehmen. Möglicherweise können Sie auf diese Weise sogar einen Ring für Ihre Monatskarte sparen und damit Ihre Kosten senken.

Informieren Sie sich, ob es in der Nähe Ihres Arbeitsorts vielleicht ein spezielles Parkhaus für Fahrräder gibt. Dort ist Ihr Drahtesel sicher und trocken untergebracht, während Sie im Büro sind.

Wenn Sie Ihr eigenes Fahrrad nicht irgendwo stehen lassen wollen: In vielen Städten gibt es Mietradstationen, bei denen Sie nach einer vorherigen Anmeldung ganz unkompliziert ein Fahrrad anmieten und an der nächsten wieder abgeben können. Die ersten Minuten sind oft kostenlos. Ist auch das keine Alternative, könnten Sie sich ein Klapp- oder Faltrad* besorgen, dass sich problemlos im Öffentlichen Nahverkehr mitnehmen lässt. Für solche Falträder gibt es sogar Taschen für den Transport.

Passen Sie Ihre Geschwindigkeit an

Ärzte empfehlen die tägliche Bewegung auch und besonders zur Entspannung. Die erreichen Sie allerdings nicht, wenn Sie versuchen, jeden Morgen mit dem Fahrrad einen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen. Besser ist es, Sie lassen sich Zeit auf dem Weg zur Arbeit. Dann kommen Sie nicht gehetzt und durchgeschwitzt im Büro an. Wenn Ihnen das dennoch zu anstrengend ist und Sie auf Ihrem Arbeitsweg viel bergauf, bergab fahren müssen, könnte ein E-Bike* eine Lösung sein. Mithilfe eine kleinen Elektromotors kommen Sie gut voran, müssen sich aber dennoch bewegen.

Tipp: Nehmen Sie sich gegebenenfalls Kleidung zum Wechseln mit ins Büro, wenn Sie sehr sportlich unterwegs sind. Alternativ können Sie auch einen gewissen Bestand an Kleidung im Büro aufbewahren.

Sorgen Sie für entspanntes und sicheres Fahren

Dass Ihr Fahrrad verkehrssicher sein sollte, versteht sich. Bremsen, Licht, Reflektoren, Klingel – im Falle des Falles muss alles funktionieren. Wenn Ihr Fahrrad längere Zeit nicht in der Inspektion war, ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Bitten Sie Ihren Fachhändler auch darum, Ihr Fahrrad auf Sie individuell und ergonomisch sinnvoll einzustellen. Oft bringen die Veränderung der Sattelhöhe und neue Griffe am Lenker eine echte Entspannung für den Körper und damit auch den Spaß am Radfahren zurück. Und mit einem Tröpfchen Öl läuft plötzlich auch die Kette wieder rund.

Fahrradhelme sind nicht gerade beliebt, können Ihnen aber bei einem Unfall das Leben retten. Und mittlerweile gibt es auch Helme, die nicht mehr ganz so scheußlich aussehen, wie den ABUS Uni Fahrradhelm Metronaut*, der eher an einen Reiterhelm erinnert.

Nutzen Sie die Möglichkeiten, die das Fahrrad bietet

Mit dem Fahrrad wird es viel einfacher, nach Feierabend noch schnell in einem kleinen Park oder an einem See anzuhalten, tief durchzuatmen und ein wenig zu entspannen. Wählen Sie von Zeit zu Zeit andere Strecken, um neue Ecken der Stadt kennenzulernen und weitere Routen zum Arbeitsplatz zu entdecken. Ausgestattet mit geräumigen Fahrradtaschen können Sie mit dem Fahrrad auch Einkäufe auf dem Heimweg erledigen. Auch hier gibt es zum Glück schöne Alternativen zu den klassischen, schwarzen Taschen. Wie wäre es mit dem blumig-bunten Basil Bloom Shopper*? Der eignet sich auch für einen Stadtbummel, den Sie mit dem Fahrrad angehen können. Die lästige Parkplatzsuche können Sie sich dann ganz sparen.

* = Affiliatelink/Anzeige. Affiliatelink bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn aus dem Klick auf diesen Link ein Geschäft, beispielsweise der Kauf eines Produkts, entsteht. Am Preis des Produkts für den Käufer ändert sich dadurch nichts.

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