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Meine tägliche Viertelstunde

Ungeliebtes vom Tisch wegarbeiten: Dafür dient die tägliche Viertelstunde

Meine tägliche Viertelstunde nutze ich vor allem für alltägliche Aufgaben, die ich ansonsten gern vor mir herschiebe. So etwas hat doch jeder, oder? Allerdings: Solche Aufgaben erledigen sich ja leider nicht von allein. Im Gegenteil, je länger man sie liegen lässt, desto umfangreicher, lästiger und auch zeitaufwendiger werden sie. Seit ich mir für solche Aufgaben meine tägliche Viertelstunde eingerichtet habe, also dafür konkret 15 Minuten am Tag reserviert habe, schaffe ich solch  Ungeliebtes schneller vom Tisch. 

Eine Viertelstunde für mehr Ordnung im Büro

Eine einfache Küchenuhr zählt die Viertelstunde runter ...

Eine einfache Küchenuhr zählt die Viertelstunde runter …

Bei mir ist das die erste Viertelstunde eines jeden Arbeitstags, gleich nachdem ich mich mit Tee versorgt und das Büro gelüftet habe. Zu den Aufgaben, die ich dann erledige, gehört oft die Ablage, aber auch Reisekostenabrechnungen oder die Reinigung des Schreibtischs sind gern mal dabei.

Dabei arbeite ich mit einem Timer, der meine 15 Minuten für mich runterzählt und lautstark verkündet, wenn sie vorbei sind. Ich nutze dafür häufig mein Smartphone oder eine einfache Küchenuhr, es gibt aber auch viele entsprechende Websites (z. B. hier). Oder wie wäre es mit einer witzigen Eieruhr, die beim Aufräumen für gute Laune sorgt?

Während die Zeit läuft, versuche ich, alles möglichst schnell zu erledigen. Außerdem läuft im Hintergrung meist Musik, das hebt die Laune. Und wenn die Zeit um ist, höre ich in der Regel mit der Arbeit auf – es sei denn im Ablagekörbchen liegen nur noch zwei Blatt, die verräume ich dann auch noch schnell. Ansonsten geht es am nächsten Tag weiter.

Nichts auf die lange Bank schieben

Für mich selbst hat dieses Vorgehen viele Vorteile.

  • Ich schiebe ungeliebte Aufgaben nicht so lange vor mir her, bis sie sich wie ein Berg vor mir auftürmen und dann viel Zeit fressen.
  • In solch kleinen Portionen lassen sich auch „blöde“ Aufgaben ertragen, liegt erst einmal ein Riesenhaufen vor mir, sinken Laune und Motivation erheblich.
  • Ich kann den Tag über alles, was abgelegt werden muss, in ein entsprechendes Körbchen werfen und muss mich nicht gleich drum kümmern. Am nächsten Morgen wird es dann erledigt. Das spart Zeit.
  • Gleich am Morgen eine eher ungeliebte Aufgabe hinter mich zu bringen, sorgt bei mir für das Gefühl, schon richtig was geschafft zu haben (auch wenn es nur die Ablage ist). Da fängt der Tag doch gut an.
  • Ich bekomme ein Gespür dafür, was ich in einer Viertelstunde alles erledigen kann. Und das ist eine ganze Menge!

Mittlerweile ist die tägliche Viertelstunde für mich zu einer festen Gewohnheit geworden, die mir fast fehlt, wenn sie mal ausfallen muss.

Haben Sie auch ein solches Ritual? Und wenn ja, was machen Sie in dieser Zeit?

 

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