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Bahnstreik – 4 Tipps, wie Sie mit dem Chaos umgehen

Bahnstreik: Wenn Ihr Chef oder Kollegen gerade auf Geschäftsreise sind, werden sie die Auswirkungen eines Streiks sicher spüren. Selbst wer nicht mit dem Zug unterwegs ist, muss mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf den Straßen rechnen. Mit diesen Tipps können Sie Geschäftsreisende im Chaos unterstützen

Tipp 1: Information über den Bahnstreik sammeln

Erkundigen Sie sich zuerst, ob es für die Zugverbindung Ihres Chefs eventuell einen Ersatzfahrplan gibt. In diesem Fall kann es zwar zu Verspätungen kommen, aber der Reisende kommt früher oder später am Zielort an. Wenn das Ticket eine Zugbindung hat, kann diese wegen des Bahnstreiks aufgehoben werden, sodass auch andere und höherwertigere Züge benutzt werden können. Ansprechpartner dafür ist das Personal auf dem Bahnhöfen.

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Website der Bahn. Daneben gibt es noch die (kostenpflichtige) Telefonnummer 0180 6 996633 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf). Zudem gibt die Bahn noch über Twitter, ihre mobilen Seiten und ihre Verspätungsapp Informationen weiter.

Beim letzten Bahnstreik hatte die Bahn eine kostenlose Service-Nummer eingerichtet: 0800 099 66 33.

Tipp 2: Bahnticket zurückgeben

Wenn Ihr Chef beschließt, lieber auf ein anderes Verkehrsmittel umzusteigen oder die Reise ausfallen zu lassen, können Sie das Zugticket kostenlos bei der Bahn zurückgeben. Dies bietet die Bahn an, sofern die Bahnverbindung vom Streik betroffen ist. Wie Sie die Fahrkarte zurückgeben können, hängt davon ab, wie Sie sie gekauft haben. Tickets, die am Schalter oder am Automaten erworben wurden, können nur in den Reisecentern zurückgegeben werden. Haben Sie online gebucht, gehen Sie über das Erstattungsformular. Allerdings ist bei einem Bahnstreik Geduld nötig sein, denn es ist mit vielen Erstattungsanträgen zu rechnen.

Übrigens ist es sinnvoll, sich Verspätungen vom Zugpersonal bestätigen zu lassen, um gegebenenfalls eine Entschädigung geltend zu machen. Denn die Fahrgastrechte gelten auch im Falle eines Streiks.

Wer ein Online-Ticket zum Normalpreis gekauft hat, kann dies vor dem ersten Geltungstag kostenlos stornieren. Wenn jetzt schon absehbar ist, dass der gebuchte Zug nicht fahren wird, können Sie sich mit einem Storno viel Arbeit und Schreibkram ersparen.

Tipp 3: Ausweichen auf Flugzeug oder Fernbus

Bei längeren Strecken können Sie Ihrem Chef einen Flug anbieten. Flugsuchmaschinen gibt es wie Sand am Meer. Ich empfehle skyscanner, weil Sie hier sehr flexibel suchen können.

Zu einer echten Alternative zur Bahn haben sich die Fernbusse* gemausert. Es findet sich kaum eine Verbindung, die nicht auch über die Busse angefahren wird. Auch hier gibt es mittlerweile Vergleichsportale, etwa busliniensuche.de oder fernbusse.de. Nachteile: Die Busse sind langsamer als die Bahn und in der Regel auch weniger komfortabel. Aber sie werden – derzeit zumindest – nicht bestreikt.

Tipp 4: Mitfahrzentrale nutzen

Dies bietet sich vor allem für Pendler an, die kein eigenes Auto besitzen und sich auch keinen Mietwagen für die Dauer des Streiks leisten wollen. In vielen Unternehmen verabreden sich Kollegen ohnehin zu Fahrgemeinschaften und das nicht nur für den Fall eines Bahnstreiks, aber auch für längere Strecken kann eine Mitfahrgelegenheit* eine Alternative sein. Mitfahrer sind im Falle eines Unfalls über die Haftpflichtversicherung des Fahrers versichert. Und auf vielen der Portale liegen Bewertungen vor, wie der Fahrer in der Vergangenheit gefahren ist. So lässt sich das Risiko minimieren, an einen verantwortungslosen Raser zu geraten.

Allerdings wird für die meisten Chefs eine Mitfahrgelegenheit eher nicht infrage kommen. Dann bleibt nur noch: das eigene Auto oder einen Mietwagen nehmen oder die Reise absagen!

* = Affiliatelink/Anzeige. Affiliatelink bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn aus dem Klick auf diesen Link ein Geschäft, beispielsweise der Kauf eines Produkts, entsteht. Am Preis des Produkts für den Käufer ändert sich dadurch nichts.

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